29.07.2026 | 25 Bilder

Mehr Österreich geht kaum: Über 100 heimische Filme bei CANAL+ im August

Perla © Stadtkino Filmverleih

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Bei CANAL+ bekommt Content aus Österreich eine große Bühne. Neben internationalen Film- und Serienhighlights sowie europäischem Spitzenfußball und internationalem Top-Golf versammelt das August-Programm preisgekröntes heimisches Kino, markante Krimis, starke Dokumentationen und Kabarett mit unverkennbarer Handschrift.

Zu den besonderen Highlights zählen drei Produktionen, die die ganze Bandbreite des österreichischen Angebots sichtbar machen: das vielfach ausgezeichnete Drama Perla, Florian Pochlatkos Spielfilmdebüt How to Be Normal and the Oddness of the Other World und die hochkarätig besetzte Krimireihe Spuren des Bösen. Doch damit ist die Auswahl an heimischen Produktionen im August noch lange nicht ausgeschöpft: Insgesamt umfasst das Angebot bei CANAL+ mehr als 100 Filme aus Österreich.

Der große Gewinner des Österreichischen Filmpreises: Perla

Mit acht Auszeichnungen war Perla der große Gewinner des Österreichischen Filmpreises 2026. Unter 13 Nominierungen setzte sich das Drama unter anderem in den Kategorien "Bester Spielfilm" und "Beste männliche Hauptrolle" durch. Auch bei der Romy 2025 wurde der Film als "Bester Film" geehrt, Simon Schwarz erhielt die Auszeichnung als "Beliebtester Schauspieler Film". Bei der Viennale 2025 kam der Wiener Filmpreis hinzu.

Wien, 1981: Perla lebt als Künstlerin im Exil und zieht ihre Tochter Julia allein groß. Als Julias Vater Andrej nach seiner Haftentlassung behauptet, schwer krank zu sein, kehrt sie in die kommunistische Tschechoslowakei zurück. Zwischen einem früheren Leben und ihrer Gegenwart trifft Perla Entscheidungen, die ihre Zukunft mit Julia gefährden.

Alexandra Makarová (Zerschlag mein Herz) führte Regie, schrieb das Drehbuch und ließ sich für die Geschichte vom Leben ihrer Großmutter inspirieren. Vor der Kamera stehen Rebeka Polakova, Simon Schwarz, Noel Czuczor und Carmen Diego.

Perla ist ab dem 2. August in der CANAL+ App zu sehen.

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Florian Pochlatkos preisgekröntes Spielfilmdebüt: How to Be Normal and the Oddness of the Other World

Auch How to Be Normal and the Oddness of the Other World zählt zu den ausgezeichneten heimischen Filmen des Jahres. Florian Pochlatkos Spielfilmdebüt erhielt beim Österreichischen Filmpreis 2026 zwei Auszeichnungen, darunter jene für die beste weibliche Nebenrolle an Elke Winkens.

Nach einem Aufenthalt in der Psychiatrie kehrt Pia (Luisa-Céline Gaffron) ins Haus ihrer Eltern zurück. Das frühere Kinderzimmer wird wieder zu ihrem Zuhause, ein Aushilfsjob im Büro ihres Vaters soll Struktur in den Alltag bringen. Doch die Rückkehr gelingt nur scheinbar, denn ihre Familie begegnet ihr mit Erwartungen, die Kollegen mit prüfenden Blicken und ihr Exfreund mit einem längst gefällten Urteil. Immer drängender stellt sich die Frage, wer festlegt, was als normal gilt.

Je stärker Pia mit Medikamenten und den Vorurteilen ihrer Umgebung konfrontiert wird, desto mehr verschieben sich die Grenzen ihrer Wahrnehmung. Schließlich wächst sie auf 20 Meter Größe an und überragt buchstäblich alles um sich herum. Ist sie psychotisch, ein Monster, eine Kämpferin für Freiheit und Gerechtigkeit oder liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen?

Luisa-Céline Gaffron führt ein prominent besetztes Ensemble an. Neben ihr sind Elke Winkens, Cornelius Obonya, Felix Pöchhacker, Tamara Semzov, Gregor Kohlhofer, Lion Thomas Tatzber, Wesley Joseph Byrne, David Scheid, Oliver Rosskopf und Harald Krassnitzer zu sehen.

How to Be Normal and the Oddness of the Other World ist ab dem 9. August in der CANAL+ App zu sehen.

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Was als Einzelfilm begann, wurde zur erfolgreichen Krimireihe: Spuren des Bösen

Warum bei einem Film aufhören, wenn eine Figur noch so viele Abgründe freilegen kann? Spuren des Bösen war ursprünglich als Einzelproduktion unter der Regie von Andreas Prochaska (Das finstere Tal) geplant. Nach dem Erfolg des ersten Teils entwickelte sich daraus eine mehrteilige Krimireihe, die 2014 mit dem Deutschen Fernsehkrimipreis ausgezeichnet wurde.

Richard Brock (Heino Ferch) lehrt an der Universität und wird von der Wiener Polizei hinzugezogen, wenn klassische Verhörmethoden nicht mehr weiterführen. Er hört genauer hin, als es seinem Gegenüber lieb sein kann, erkennt Widersprüche und legt Motive frei, die tief unter der Oberfläche verborgen liegen. Privat hält Brock jedoch Abstand zur Welt. Die engste Verbindung bleibt jene zu seiner Tochter, die selbst bei der Polizei arbeitet.

Neben Hauptdarsteller Heino Ferch (Comedian Harmonists, Allmen) ist die Reihe hochkarätig mit bekannten Gesichtern der österreichischen Film- und Fernsehszene besetzt. Zum festen Ensemble gehören Sabrina Reiter, Gerhard Liebmann, Juergen Maurer und Erwin Steinhauer. In Gastrollen sind zudem namhafte Darsteller wie Nina Proll, Cornelius Obonya, Fritz Karl, Tobias Moretti, Patricia Aulitzky, Thomas Stipsits, Karl Fischer und Maria Köstlinger zu sehen.

Ab dem 1. August gehört Spuren des Bösen zum Angebot von CANAL+. Bis Ende des Monats erscheint jeden Mittwoch und Samstag ein weiterer Teil der Krimireihe in der CANAL+ App.

 

Über 100 Filme aus Österreich bei CANAL+

Die drei vorgestellten Highlights bilden nur einen Teil des umfangreichen Österreich-Angebots bei CANAL+. Im August stehen insgesamt mehr als 100 heimische Filme zur Auswahl. Das Programm reicht von großen Dramen und Komödien über Dokumentarfilme bis zu vier Kabarettprogrammen von Josef Hader. Die folgende Liste zeigt einen Auszug:

  • Rickerl - Musik is höchstens a Hobby
  • Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein
  • Caché
  • Die Wunderübung
  • Märzengrund
  • Risiken und Nebenwirkungen
  • Toni Erdmann
  • Die Fälscher
  • The Village Next to Paradise
  • Favoriten
  • Der Bauer und der Bobo
  • Hader im Keller
  • Hader muss weg
  • Hader privat
  • Hader spielt Hader

Damit positioniert sich CANAL+ einmal mehr als wichtige Adresse für österreichischen Film und heimische Unterhaltung.

Über CANAL+

CANAL+ ist ein weltweit tätiges Medien- und Unterhaltungsunternehmen mit führenden Marktpositionen in Europa und Afrika. Über 40 Millionen Abonnenten nutzen die CANAL+-Unterhaltungsplattform, die die besten lokalen und internationalen Filme, Live-Sport, Fernsehserien und vieles mehr vereint. CANAL+ ist in über 70 Ländern tätig und beschäftigt rund 15.000 Mitarbeiter.

CANAL+ ist entlang der gesamten audiovisuellen Wertschöpfungskette tätig, einschließlich Produktion, Ausstrahlung, Vertrieb und Aggregation. Neben den Pay-TV- und Streaming-Aktivitäten in Europa, Afrika und Asien gehören zur Unternehmensgruppe: die MultiChoice Group, Afrikas führende Unterhaltungsplattform; STUDIOCANAL, Europas führendes Film- und Fernsehstudio mit weltweiten Produktions- und Vertriebskapazitäten; Dailymotion, eine bedeutende internationale Videoplattform, die auf modernster eigener Technologie für Videoübertragung, Werbung und Monetarisierung basiert; CANAL+ Distribution, ein Produktions- und Vertriebsunternehmen, das sich auf die Erstellung und den Vertrieb vielfältiger Inhalte und Kanäle spezialisiert hat; Telekommunikationsdienste über CANAL+ Telecom Africa in Afrika und CANAL+ Telecom in den französischen Überseegebieten und -territorien.

CANAL+ hält außerdem Minderheitsbeteiligungen an Viaplay (Skandinaviens führendem Unterhaltungsanbieter), Viu (einem führenden OTT-Anbieter in Südostasien) und UGC, einer führenden französischen Kinogruppe.

canalplusgroup.com/en

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Martin Schmidt

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